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Geschichte

15 Jahre Kindergottesdienst

Rückblick auf eine bewegte Geschichte

 

Eine Recherche in alten Akten und Dateien hat einen kleines Jubiläum für den 15. Oktober ans Licht gebracht: an diesem Tag vor 15 Jahren - also 1995 - wurde der erste Kinderwortgottesdienst gefeiert.

 

Engagierte Eltern hoben das neue Angebot zusammen mit dem damaligen Pastoralassistenten Richard Ulrich aus der Taufe. Ihr Bemühen war, Kinder in altersgemäßer Weise an die Liturgie heranzuführen. Bald hatte das Team zur heute noch gültigen Form gefunden: Eröffnung und Katechese, Verkündigung und Gebet, umrahmt durch einfache Lieder.

 

Nach dem Stellenwechsel von Richard Ulrich im Jahr 1999 ging die Leitung des KiGo-Teams an Gemeindereferent Armin Hückl über. Er holte sich mit einem meisterlich gestalteten KiGo zum Nikolaustag die selten vergebene Note 1 für den praktischen Teil seiner 2. Dienstprüfung!

 

In den folgenden Jahren erlebte der KiGo einen derartigen Zustrom, dass er geteilt wurde in einen "großen KiGo" (für Vorschulkinder bis 2. Klasse) und einen "kleinen KiGo" (für Jüngere), für den Gemeindereferentin Irene Keil verantwortlich zeichnete. Frau Anja Slavik sammelte ein kleines Orchester zur musikalischen Unterstützung.

 




Außerdem experimentierte das Team zunehmend mit neuen Formen: so entstanden z.B. der Kreuzweg auf den Schweinauer Buck, der jedes Jahr am Karfreitag über 200 Teilnehmer/innen anzieht, die Kinder-Maiandachten und der "KiGo im Grünen" als Saisonabschluss im Sommer. Mindestens einmal im Jahr gestaltete das KiGo-Team auch eine Eucharistiefeier in der Kirche, dazu kamen mehrere KiGo's "mit Übergang" zum Gottesdienst der Gemeinde.

 

Im Jahr 2003 übernahm Gemeindereferentin Michaela Haupt von Armin Hückl den "großen KiGo" und brachte bis 2005 ihre reiche religionspädagogische Erfahrung aus ihrer früheren Tätigkeit als Erzieherin im Kindergarten ein. Nie zuvor wurden schönere Bodenbilder gelegt als in der "Ära Haupt"!

 

Dann zeichnete sich ab, dass die "geburtenstarken" Kinder-Jahrgänge allmählich aus dem KiGo herauswachsen würden; deshalb wurden 2007 die beiden KiGo's wieder zu einem einzigen zusammengeführt.

 




In den folgenden Jahren nahm das KiGo-Team an neuen Formen die Luzernarien (Lichtfeiern) in der dunklen Jahreszeit und die Martinsfeiern in sein Jahresprogramm auf. Auch ein Gottesdienst mit Totengedenken auf dem Eibacher Friedhof fand großen Anklang.  

 

Höhepunkte im laufenden Jahr waren sicher der KiGo zum Geburtstag der Hl. Waburga im März mit der feierlichen Enthüllung des Walburga-Teppichs und die Kinderwallfahrt nach Eichstätt im April. Beim Erntedankgottesdienst kooperierte das KiGo-Team erstmals mit dem Kindergarten St. Walburga und den Röthenbacher Montagskids und bekam für den Gottesdienst mit Lebensmittelsammlung überaus positive Rückmeldungen aus der Gemeinde.

 

Für den Heiligen Abend ist erstmals eine eigene Krippenfeier für Kleinkinder parallel zur Kinderchristmette geplant, um der drangvollen Enge in der Kirche entgegenzuwirken.

 




Derzeit bilden neun Frauen unter der Leitung von Frau Keil das Katechese-Team, das sich um die inhaltliche Gestaltung der KiGo's kümmert. Weitere neun Personen (Kinder, Jugendliche und Erwachsene) gehören derzeit zum KiGo-Orchester.

 

Aus dem "Team der ersten Stunde" sind heute noch für den KiGo tätig Frau Evelin und Herr Friedrich Ott - letzterer setzt die Noten für das Liederheft, gestaltet die Plakate und ist dank seiner KiGo-Datenbank auf dieses kleine Jubiläum gestoßen. 

 

Zu den KiGo's kommen duchschnittlich 40 bis 50 Kinder, oft auch deren Eltern. Sie profitieren ebenso wie ihre Sprösslinge von der anschaulichen Verkündigung und vom Beten und Singen in einfacher Sprache.

 




Ein herzliches Dankeschön gilt den kleinen und großen KiGo-Besucher/innen für ihre Anhänglichkeit; allen ehemaligen und heutigen Mitarbeiter/inne/n für die viele Zeit und die guten Ideen, die sie eingebracht haben; vielen wohlwollenden Gemeindemitgliedern für ihre konstruktive Kritik und Pfarrer P. Adam Kubalski für die Wertschätzung, die er dem KiGo-Team und seiner Arbeit entgegenbringt.