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Im Vertrauen unterwegs

Biblisches Wochenende im "Haus Betanien"

 

Das Leben des Mose bildete den "roten Faden" für die elf Frauen und Männer, die vom 6. bis 8. Februar 2009 ein geistliches Wochenende im "Haus Betanien" in Velburg verbrachten.

 

 

Gemeindereferentin Irene Keil hatte in der Ausschreibung biblische Impulse angekündigt, "deren Botschaft uns im Gehen auf-gehen wird". Was Mose erlebte - das Behütet- und Gefährdet-sein als Kind, die Rebellion gegen ungerechte Zustände, die Begegnung und Sendung durch Gott, der Sprung des Vertrauens angesichts der ausweglosen Lage am Schilfmeer - das wurde im Gehen als eigene Lebenserfahrung lebendig.

 

So gingen die Teilnehmer/innen beispielsweise ein Stück im Dunklen, um sich an weit zurück liegende Kindheitserfahrungen zu erinnern. Bei der Erzählung von der Berufung des Mose bekamen sie ein Teelicht mit auf den Weg - sie sollten einen Dornbusch suchen und es dort entzünden. Eindrucksvoll und bewegend blieb auch der letzte - gemeinsame - Gang auf den "Berg Nebo" in Erinnerung, in dessen Verlauf die Teilnehmer/innen jeweils einen Segen für ihre "Sippe" in Richtung "gelobtes Land" (Nürnberg) ausriefen.

 

In der Kapelle des "Hauses Betanien" wuchs im Verlauf des Wochenendes ein großes Bodenbild mit Symbolen zu jeder Arbeitseinheit. Dort feierte die Gruppe auch Eucharistie mit P. Adam, der am Samstagnachmittag eigens angereist kam. Dabei fand die Erzählung vom Manna in der Wüste ihre neutestamentliche Fortschreibung im Jesuswort: "Ich bin das Brot des Lebens".

 

Neben bewundernswerter "Gehfähigkeit" (bei glatten Wegen) bewiesen die Teilnehmer/innen auch gehöriges "Sitzfleisch": so verließen sie nur schweren Herzens den Speisesaal, in dem die Schwestern immer neue Köstlichkeiten auftischten (sollte das die Aktualisierung der "Fleischtöpfe Ägyptens" sein?). Auch das "Stüberl" übte an den Abenden eine große Anziehungskraft  auf die Gruppe aus.