Termine
Aktuelles
Online - AtemPause
Gottesdienst feiern
Glauben entdecken
Gemeinschaft erleben
Gemeinsam unterwegs
Pastoralraum Nbg-SW
Ökumene in Eibach
Eine-Welt-Laden
Bücherei
Musik in der Gemeinde
Kindertagestätte
Caritas
Gremien
Hilfe für Flüchtlinge
Spacer
Kontakt
Ansprechpartner
Zuständigkeiten
Netzwerk-Infos
Medienecho
News-Archiv
Geschichte
Heilige Walburga
60 Jahre St. Walburga
Schwesternstation
Walburga-Jubiläumsjahr
Priesterjubiläum P. Adam
Partnerschaft Burundi
Land und Leute
Anliegen der Kirche
Pfarreigründung
Brückenschlag
Unser Projekt
Jahr des Glaubens

Eibach sucht den Brückenschlag:
weitergeben, was uns geschenkt wurde



 

Warum engagiert sich eine Pfarrei in Zeiten knapper Kassen für eine afrikanische Neugründung? Nur weil die Diözesanleitung darum bittet oder weil die beiden Pfarreien zufällig dieselbe Kirchenpatronin haben?

 

Als 1908 in Eibach eine Kirche gebaut werden sollte, gingen der Schwabacher Stadtpfarrer (damals zuständig für die Eibacher Katholiken) und der Bischof von Eichstätt an die Öffentlichkeit und bettelten in der ganzen Diözese um Unterstützung für Eibach; da gingen Geldspenden ebenso ein wie Sachwerte: Bauholz, Ziegel, Einrichtungs- und Kunstgegenstände. Als Dank für die überregionale Hilfe wurde das Kirchlein dem Hl. Willibald geweiht (= das heutige Pfarrheim; die Walburgakirche wurde nach dem 2. Weltkrieg gebaut, weil so viele Heimatvertriebene zuzogen). Durch das Engagement für Bugendana können wir das weiterschenken, was uns vor gut 100 Jahren selbst an Gutem widerfahren ist.

 

Obendrein ist Generalvikar Mgr. Harushimana von Gitega, der verantwortliche Projektleiter, in Eibach kein Unbekannter: Bei Ferienaufenthalten in Eibach hat er häufig Gottesdienst in unserer Pfarrkirche gefeiert. Der Kontakt entstand, als Harushimana im Jahr 1995 im Rahmen eines Deutschlandaufenthalts das Schönstatt-Zentrum auf dem Canisiushof besuchte. Dort lernte er das Ehepaar Gollwitzer aus Eibach kennen. Als Maria Gollwitzer erfuhr, dass der junge Seminarist im Bürgerkrieg zwischen den rivalisierenden Tutsi und Hutu seine Eltern und mehrere Familienangehörige verloren hatte, "adoptierte" sie ihn kurzerhand. Nach dem Tod der Gollwitzers hält nun Tochter Maria Weindorf Kontakt mit ihrem afrikanischen "Adoptivbruder" und freut sich, wenn immer er einen Besuch ermöglichen kann.

 

Mit Mgr. Harushimana haben wir den Projektverantwortlichen einmal im Jahr direkt vor Ort. Bei seinem Besuch anlässlich des Auftakts für die Burundi-Aktivitäten verwies er uns an drei Priester aus Burundi, die in Eichstätt studieren oder aktiv im pastoralen Dienst stehen und empfahl uns außerdem, Kontakt mit den drei Burundiern aufzunehmen, die im Oktober in Triesdorf eine landwirtschaftlich-technische Fortbildung beginnen: "Ladet sie ein! Sie können einen Chor bilden und für euch singen!" Mit Bugendana wird "Weltkirche" erlebbar: unser Horizont wird sich weiten!