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Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen!

"Mit Bibel und Rucksack unterwegs" - Jugendferienwoche 2006 in Velburg

 

Der Sommer 2006 hatte seine schönsten Sonnentage aufgespart für die 13 Jugendlichen und ihre drei Betreuer/innen, die an der Jugendferienwoche vom 4. bis 8. September 2006 im "Haus Betanien" in Velburg teilnahmen.

 

Zur Vorbereitung auf den Besuch von Papst Benedikt XVI in Bayern hatten sie sich vorgenommen, die ganze Apostelgeschichte zu lesen: Wie kam überhaupt der Glaube von Jerusalem nach Europa? Warum wurde gerade der Bischof von Rom so wichtig? Worin gleichen sich die Aufgaben von Papst Benedikt XVI und die der Apostel, welche Unterschiede gibt es?  

 

Gelesen wurde an den verschiedensten Orten: Im "grünen Zimmer" im 1. Stock, unter einem Baum auf dem Weg nach St. Wolfgang, zwischen der Herz-Jesu-Wallfahrtskirche über Velburg und der Einsiedelei von Bruder Antonius, auf den Bierbänken vor der König-Otto-Höhle. Es wurden einfach Picknickdecken und Isomatten ausgebreitet, die Hefte mit der Apostelgeschichte heraus geholt - und los ging's: Wir lasen laut, wie es in der Antike üblich war, und wechselten uns nach jedem Abschnitt ab.

 

Das Thema: "Wie der Glaube an Jesus Christus Kreise zieht". Von Jerusalem über Syrien und Kleinasien nach Griechenland und Rom wanderten die ersten Missionare und legten in Wort und Tat Zeugnis ab von ihrem Glauben. - Sie erlebten dabei Höhen und Tiefen, verursachten Bekehrungen und Aufruhr, stießen auf aufmerksame Zuhörer und misstrauische Geschäftsleute, mussten sich für Juden und Heiden unterschiedliche Argumente einfallen lassen, wurden für griechische Götter gehalten - oder aber mit Steinen beworfen, vor die Behörden gezerrt und mit dem Tod bedroht.

 

Immer wieder war während des Lesens Gelegenheit zum Zwischenfragen und zum Aktualisieren. Bilder von Künstlern verdeutlichten manche Geschichten, und auf der ausgeteilten Landkarte nahmen allmählich die Reiserouten des Apostels Paulus der Gestalt an. Urlaubsdias und -fotos aus Ephesus und Rom sowie Hörspiele und Rätsel sorgten für die notwendige Anschaulichkeit und Abwechslung.

 

Was gibt es sonst noch zu berichten?

  • Dass die Schwestern supernett waren und das Essen vorzüglich: fünf Sterne wurden den Köchinnen verliehen!
  • Dass viel Freizeit blieb, die wir selbst gestalten konnten.
  • Dass es in der König-Otto-Tropfsteinhöhle lausig kalt, aber total interessant ist.
  • Dass in der Kirche St. Wolfgang das Nürnberger Wappen und die Burg auf dem Deckengemälde zu finden sind und der Heilige Sebastian auf dem Hochaltar den Hut eines Nürnberger Patriziers trägt.
  • Dass es mit dem Teamwork (den Diensten im Haus) reibungslos geklappt hat und wir eine gute Gemeinschaft waren.
  • Dass das Papst-Puzzle mit 1000 Teilen fast fertig geworden ist.
  • Dass Deutschland 13:0 gegen San Marino gewonnen hat.
  • Dass man in der "Eine-Welt-Schatzkammer" stöbern und einkaufen konnte.
  • Dass jedes Zimmer ein Bad mit Dusche und zwei Waschbecken hatte.
  • Dass das Spiel "RELI-TABU" süchtig macht.
  • Dass wir schrägen "Jazz" singen können.
  • Dass es in Velburg leckeres Eis gibt.
  • Dass wir uns gerne in der Kapelle zu Morgen- und Abendandachten trafen.
  • Dass wir jeden Abend "Papst-Fernsehen" angeschaut haben.
  • Dass wir um ein Haar einen "Vielfraß-Zuschlag" hätten bezahlen müssen.
  • Dass wir gerne noch ein paar Tage verlängert hätten und auf jeden Fall wieder kommen wollen!

Kontakt

Gemeindereferentin Irene Keil

Telefon:  0911 - 64 69 67

E-Mail: