Termine
Aktuelles
Online - AtemPause
Gottesdienst feiern
Glauben entdecken
Gemeinschaft erleben
Gemeinsam unterwegs
Pastoralraum Nbg-SW
Ökumene in Eibach
Eine-Welt-Laden
Bücherei
Musik in der Gemeinde
Kindertagestätte
Caritas
Gremien
Hilfe für Flüchtlinge
Spacer
Kontakt
Ansprechpartner
Zuständigkeiten
Netzwerk-Infos
Medienecho
News-Archiv
Geschichte
Heilige Walburga
60 Jahre St. Walburga
Schwesternstation
Walburga-Jubiläumsjahr
Priesterjubiläum P. Adam
Partnerschaft Burundi
Land und Leute
Anliegen der Kirche
Pfarreigründung
Brückenschlag
Unser Projekt
Jahr des Glaubens

Das Land Burundi: Dicht besiedelt, arm, katholisch

 

Burundi liegt in Zentralafrika (Nachbarländer Rwanda, Demokratische Republik Kongo, Tansania), ist mit seinen neun Millionen Einwohnern auf 27.834 Quadratkilometern Fläche ein stark besiedeltes Land und von den Ländern Afrikas das ärmste. Seit seiner Unabhängigkeit 1962 wird das Land von ethnischen Konflikten und Massenmorden zerrissen, deren Ursache in den sozio-politischen, ethnischen und wirtschaftlichen Ungerechtigkeiten liegen. Im Bürgerkrieg kamen bis 2005 etwa 500.000 Menschen ums Leben.

 

Das Land Burundi lebt hauptsächlich von der Landwirtschaft, die grundsätzlich rudimentär und für den inneren Verbrauch bestimmt ist. Streng genommen gibt es keine Industrie. Die wesentlichen Probleme des Landes sind verbunden mit einer mangelhaften Grundversorgung im Bildungs- und Gesundheitswesen. Aus diesem Grund hat sich der Staat seit 2005 das Ziel gesetzt, mehr Krankenstationen und Schulen zu bauen.

 

Konfessionell ist Burundi mehrheitlich katholisch (über 70 Prozent). Aber man beobachtet einen Zulauf bei den Sekten, den Freikirchen und dem Islam. Die katholische Kirche spielt eine wichtige Rolle in der Bildung, im Gesundheitswesen und in vielen sozialen und karitativen Fragen. Sie ist eine wichtige Trägerin für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung.

 

Das Land hat acht katholische Diözesen, die in zwei Kirchenprovinzen aufgeteilt sind: Gitega und Bujumbura. Die Erzdiözese Gitega, seit 1986 partnerschaftlich mit der Diözese Eichstätt verbunden, umfasst in 4 Bistümern 1.300.000 Katholiken, die von rund 180 Priestern und über 1.000 Ordensfrauen betreut werden. Vor allem in der Priesterausbildung sowie durch den Bau von Schulen und Waisenhäusern unterstützt Eichstätt seine Partnerdiözese im Herzen Afrikas.