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Martinsaktion zugunsten obdachloser Menschen der Katholischen Pfarrgemeinde St. Walburga, Eibach

Teilen wie St. Martin
Von Ulrike Pilz-Dertwinkel 
 
BLICKPUNKT KIRCHE 
25.11.2007 
 
Ausgabe Nr. 47 

Die Besucher der Wärmestube in der Köhnstraße, der Tagesstätte für Obdachlose der Stadtmission, staunten nicht schlecht, als eines Nachmittags zwei kostümierte Jungen in Begleitung einiger Erwachsener in ihrem Gemeinschaftsraum auftauchten. Es handelte sich um den 7jährigen Felix und den 8jährigen Benjamin aus der katholischen Pfarrgemeinde St. Walburga, Pfarrer Dieter Bock und Gemeindereferentin Irene Keil. Der Zweit- und der Drittklässler steckten im Bettler- bzw. St.-Martin-Kostüm, das sie wenige Tage zuvor beim Martinsspiel in der Pfarrei getragen hatten.

 

In St. Walburga hatte man schon öfters das Fest St. Martin zum Anlass genommen, Hilfsbedürftige in Nürnberg zu unterstützen. In diesem Jahr sollte die Martinsaktion zugunsten zweier Obdachloseneinrichtungen stattfinden. Nach dem Motto „Mach es wie St. Martin – teile, was du hast!“ sammelten die Kinder Körperpflegeartikel, Wasch- und Hygienemittel. Im Sonntagsgottesdienst am 11. November hatten St. Martin und der Bettler in einem Sprechspiel der Gemeinde vor Augen geführt, dass es auch in der heutigen Zeit Bettler und andere bedürftige Menschen gibt und ebenso moderne St. Martins, Leute, die helfen.

 

Bernhard Gradner, der Leiter der Wärmestube, freute sich über die reiche Ausbeute dieser Martinsaktion. Auf dem Tisch und der Eckbank türmten sich zahllose Tüten und Schachteln mit Handtüchern, Duschgel, Seife, Waschpulver u.v.a.m. Und das war nur die Hälfte der gesammelten Artikel. Der zweite Teil war für die Heilsarmee bestimmt.

 

Die Menschen, die an den Tischen im Gemeinschaftsraum saßen, beobachteten alles wohlwollend und aufmerksam. Offensichtlich konnten sie die Sachen gut gebrauchen, einige bedankten sich herzlich bei St. Martin und dem Bettler.  upd

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