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29. September 2017

Interkulturelle Kompetenz erwerben:

Denkwerkstatt mit iranischer Autorin am 6. Oktober

Foto: Christina Laube

Kooperationspartner:

Die iranische Autorin und Sozialpädagogin Mehrnousch Zaeri-Esfahani hat be­reits mehr als 90 Veranstaltungen im deutschspra­chigen Raum durchgeführt und ist zu einem wahren Geheimtipp ge­worden. Nun kommt sie mit ihrer Denkwerkstatt auch nach Nürn-berg-Eibach: am 6. Oktober von 17.00  bis 19.00 Uhr in den Pfarrsaal von St. Walburga (Eibenweg 10, 90451 Nürnberg, 1. OG).

 

Völlig neu ist die Methode der Referentin. Sie trägt in einem erzähle­rischen Stil und in einfacher Sprache vor. Die Teilnehmer*innen er­fahren viel über ihr ei­genes mitteleuropäisches kulturelles Modell. So können sie dann die Beson­derheiten, die Migranten aus meist kollek­tivistisch geprägten Gesellschaften mitbringen, besser einordnen. Erkenntnisse aus der Migrationsforschung, Psy­chologie und Kultur­forschung werden vorgestellt und durch Geschichten aus dem Alltag vertieft.

 

Ganz in orientalischer Tradition lässt die Referentin zu, "vom Hun­dertsten ins Tausendste" zu gehen, um nach vielen - nur scheinbaren - Ablenkungen wieder zum Hauptthema zurück zu kehren. Während des Vortrages findet das Publi­kum gemeinsame Ansätze und Ideen, die in der heutigen politischen Diskussion bislang kaum Beachtung finden. Und plötzlich ergibt sich der ganzheitliche Sinn, der rote Fa­den, von selbst.

 

Im Vortrag werden Fragen aufgegriffen wie:

  • Was ist Integration? Wie lange dauert eine Integration?
  • Wie wirkt sich die kulturelle Erziehung auf die Wahrnehmung, Logik und Beurteilung von Ereignissen aus?
  • Welches Zeitverständnis herrscht in Mitteleuropa im Vergleich zum Zeitver­ständnis in den Herkunftsländern der Migranten?
  • Warum werden manche Angebote nicht von Migranten angenommen?
  • Welche Vorstellung von Autorität haben Menschen aus kollektivistischen Strukturen?
  • Wie kann das deutsche Hilfe- und Bildungssystem die Eltern in das Bildungsgeschehen der Kinder einbeziehen?
  • Wie gehen wir mit der "Schicksalsergebenheit" dieser Zielgruppe um?
  • Und wieso erscheint uns das Verhalten der Zielgruppe manchmal als zu fordernd bis rücksichtslos?

Ab 16.30 Uhr stehen ein kleiner Imbiss und ein Büchertisch bereit.

Interessent*innen können sich schon jetzt ihren Platz in der Denkwerkstatt re­servieren lassen bei: Gemeindereferentin Irene Keil: 

 

Die Denkwerkstatt wird mitgetragen bzw. gefördert durch folgende Partner:

Katholischer Pastoralraum Nürnberg-Süd-West - evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Eibach - Buchhandlung Pelzner, Eibach - Katholisches Stadtbildungswerk Nürnberg - Stiftung "Stadtblick" der katholischen Stadtkirche Nürnberg - Referat für Jugend, Familie und Soziales der Stadt Nürnberg (Stabsstelle "Bürgerschaftliches Engagement und 'Corporate Citizenship'")


Von: Irene Keil