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14. August 2017

Ferienarbeit, die 2.:

Außenrenovierung der Pfarrkirche

Fotos: Mack

Seit 2014 wissen wir, dass unser Kirchendach innen und außen erhebliche Mängel aufweist.

Die von Innen behebbaren Schäden an der Tragwerkskonstruktion wurden im gleichen Jahr behoben.

Im Sommer 2015, bekam das Türmchen der ehemaligen Willibaldskirche, jetzt Pfarrzentrum, eine neue Kupferhaube. Da konnten wir die Dachfläche und den Zustand der Dacheindeckung der Pfarrkirche erstmals in der Nähe von außen betrachten.

 

Nach Begutachtung durch das Bauamt der Diözese wurde die Neueindeckung der Kirche beschlossen. Die Einholung von Angeboten und das Genehmigungsverfahren der Bau- und Finanzkammer der Diözese zogen sich durch das ganze Jahr 2016.

 

In dieser Zeit zeigten sich am Sockel der Kirche und am Kirchturm erhebliche Schäden. Aufsteigende Nässe vom Boden aus durchfeuchtete den Sockelbereich und die Wände. Regenwasser drang auch in den Keller des Turmes ein. Deshalb, und um die Kosten von 20.000 - 30.000 € für die Einrüstung der Kirche sinnvoll zu nutzen, beschloss die Kirchenverwaltung, die Fassade der Pfarrkirche neu streichen und die Sockel der Gebäude sanieren zu lassen.

 

Ein entsprechender Antrag wurde beim Diözesanbauamt gestellt. Bei der Prüfung der Dringlichkeit wurde uns von dort erheblicher Handlungsbedarf attestiert.

 

Auszug aus dem Protokoll des Architekten:

 

„Es ist festzustellen, dass die meisten Dachentwässerungen mit Fallrohren nicht am öffentlichen Kanal, sondern an Versickerungen angeschlossen sind. Fest steht auch, dass die Versickerungsschächte verschlammt und nicht mehr funktionsfähig sind. Regenwasserrückstau mit geborstenen Kanal-Gussrohren und Durchfeuchtung der Sockel ist die Folge.

Nach Auskunft liegen in der Gründung sandige Böden vor, sodass zeitnah und mittelfristig Ausschwemmungen des Untergrundes zu befürchten sind.

Gravierende statische Setzungen können dabei nicht ausgeschlossen werden.

Das gesamte Regenwasser-Ableitungssystem ist neu zu planen und nach den Entwässerungssatzungen der Stadt auszuführen. Dabei sind neue Sickerschächte anzulegen.

Eine Einleitung in das öffentliche Kanalnetz (Mischwasserkanal) wird nicht genehmigt und wäre auch nicht sinnvoll.

- Erneuerung Kanalsystem mit Sickerschächten

- Sockelputze erneuern

- z. T. Sockelabdichtungen

- Genehmigungsplanung, Bauleitung

- Kostenrahmen ca. 50.000 €

Eichstätt, 09.03.2017“      

 

Mit diesen Arbeiten musste natürlich zuerst begonnen werden. Erst danach können Dach und Fassade saniert werden. Seit Anfang August sind jetzt die Arbeiter der Baufirma ReKo mit Schaufeln und Baggern an den Fundamenten bei der Arbeit.

 

Vor allem im Bereich des Pfarrgartens hat das Sickerwasser bereits das Fundament der Kirche angegriffen. Jetzt müssen nicht nur die 60 Zentimeter Sockel, sondern auch die  2 Meter tiefen Fundamente aufgegraben und abgedichtet werden... Mehrkosten 20.000 €,  also für diesen ersten Renovierungsabschnitt insgesamt nicht 53.000, sondern 73.000 €.

 

Im September soll es dann mit dem Neueindecken des Daches und dann anschließend mit der Fassade weitergehen.

 

Liebe Pfarrgemeinde, alle diese Arbeiten kosten insgesamt gut 220.000 €.

Wir sind also nicht nur auf das Kirchgeld, sondern auf Ihre großzügigen Spenden in den Opferkörbchen und auch direkt im Pfarrbüro oder durch Überweisungen mit dem Kennwort „Unsere Pfarrkirche“ auf unser Konto DE17 7509 0300 0005 1163 80 angewiesen.

Herzlichen Dank und „Vergelt ´s Gott“ für Ihre Hilfe.

 

Wir haben uns natürlich auch bei der Diözese seit 2016 intensiv um einen spürbaren Zuschuss bemüht. Bisher wurde uns nur der Maßnahmenbeginn genehmigt und ein Zuschuss in Aussicht gestellt.


Von: Lorenz Mack