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4. Juli 2017

"...eine Zeit zum Umarmen und eine Zeit, die Umarmung zu lösen..."

Pfarrfest-Gottesdienst mit Verabschiedung von P. Roy Pooppallil

Fotos: Keil

 

Nach vier Jahren Dienst im Pastoralraum Nürnberg-Süd-West verabschiedete sich  Pfarrvikar P. Roy Pooppallil von den Gläubigen der Pfarrei St. Walburga in Eibach. Beim Pfarrfest-Gottesdienst am 2. Juli stand er noch einmal gemeinsam mit Pfarrer Tobias Scholz am Altar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unter der Leitung von Musiklehrerin Astrid Behr sangen die Kinder und Erzieherinnen der KiTa St. Walburga das Lied "Schenk uns Zeit, Zeit aus deiner Ewigkeit" und begleiteten es mit Orff-Instrumenten. Beeindruckend!

 

 

 

 

Pfarrer Tobias Scholz hatte sich das Anschauungsmaterial für seine Predigt aus dem eigenen Garten geholt. Zunächst zeigte er den Kindern ein geheimnisvolles Tütchen mit winzigen Samen: "Wer kann sich vorstellen, was daraus einmal wachsen könnte?" Nach einigem Raten war die Lösung gefunden: Tomaten! - Was man von den Tomatenpflanzen lernen kann, entwickelte Pfarrer Scholz im Gespräch mit den Buben und Mädchen: "Alles im Leben verändert sich!" - Das sehe man an den Tomatenpflanzen, die sich aus einem kleinen Samenkorn entwickelten und irgendwann einmal Früchte trügen. Das sehe man auch an den Menschen, die als kleines Baby zu leben begännen und heranwüchsen. - Mit einer zu früh abgerissenen und deshalb noch harten und grünen kleinen Tomate wies er darauf hin, dass alles seine Zeit braucht... Mit Blick auf die Veränderungen im Pastoralraum bedeute das: nicht der Vergangenheit nachhängen, sondern im Hier und Heute leben, die "Zeichen der Zeit" zu erkennen suchen und zu fragen: Was ist HEUTE wichtig, damit wir für MORGEN gut aufgestellt sind? - Schließlich könne man der roten und prallen Tomate ansehen, was sie alles geschenkt bekommen habe, um wachsen und reifen zu können: Erde, Wasser, Luft und Licht. - Wir Menschen dürften daraus lernen, dass wir nicht aus uns selbst lebten - dass im Letzten alles Gottes Geschenk sei.

 

 

 

 

 

 

Drei Kommunionkinder lasen die Kyrierufe vor, die Hortkinder (im Bild) die Fürbitten, darunter eine um Schutz und Segen für P. Roy an seiner neuen Wirkungsstätte in Breitenbrunn. 

 

 

 

 

 

"Meine Zeit steht in Deinen Händen.

Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in Dir.

Du gibst Geborgenheit. Du kannst alles wenden.

Gib mir ein festes Herz, mach es fest in Dir!"

 

So sang die Gemeinde zur Gabenbereitung, begleitet vom Sponti-Orchester. - Darüber hinaus wirkten der Kirchenchor und Organistin Monik Hess bei der musikalischen Gestaltung mit.

 

 

 

 

 

 

 

Beim Vater Unser versammelten sich alle Kinder um den Altar - eine große Runde!

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Tüchertanz der KiTa-Kinder klang ein Vers der 1. Lesung aus dem Buch Kohelet nochmals an: "...eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz... In all das hat Gott die Ewigkeit hineingelegt."

 

 

 

 

 

 

 

 

"Verrtraut den neuen Wegen, auf die der Herr uns weist!" - diese Liedzeile gab Pfarrer Tobias Scholz P. Roy zum Abschied mit auf den Weg und dankte ihm sehr herzlich für seinen Dienst in den drei Pfarreien. Den Dank der Pfarrei St. Walburga brachte stellvertretend PGR-Sprecherin Daniela Olbrich dar und überreichte P. Roy einen Korb mit fränkischen Köstlichkeiten.

 

 

 

Zum Schluss richtete P. Roy noch einige Worte an die Gemeinde und bedankte sich bei den Pfarrangehörigen, beim Pastoralteam und den anderen Mitarbeiter/inne/n für alle Unterstützung, ganz ausdrücklich auch bei seinem früheren Chef, Pfarrer Czeslaw Kubalski, der für ihn wie ein älterer Bruder gewesen sei. Ein Text des indischen Dichters und Philosophen Rabindranath Tagore drückte P. Roys Befindlichkeit aus: "Ich muss Abschied nehmen. Sagt mir Lebewohl, meine Brüder! Ich verneige mich vor euch allen, ich nehme Abschied von euch. Die Schlüssel von meiner Tür gebe ich zurück... Lange waren wir Nachbarn, aber ich empfing mehr, als ich geben konnte... Der Ruf ist ergangen. Ich bin zum Aufbruch bereit."      

 

 


Von: Irene Keil