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14. Januar 2018

"Dein Beitrag ist Würze für St. Walburga!"

Neujahrsempfang für die Ehrenamtlichen der Pfarrei

Fotos: Arrigo-Daumenlang, Keil

Knapp 150 ehrenamliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnte PGR-Sprecher Andreas Hofmann am Samstag, 13. Januar 2018, zum Neujahrempfang im großen Pfarrsaal begrüßen.

 

Schon in der pfiffigen Dekoration blitzte das Motto der Veranstaltung auf: "Von Chili bis Vanilli: Dein Beitrag ist Würze für St. Walburga!" Pfarrer Tobias Scholz würdigte in seinem Grußwort das breite Spektrum der Gruppen und Kreise und dankte den Ehrenamtlichen für ihr Engagement, das den Menschen die Kirche und den Glauben "schmackhaft" mache. Der Chor Sanctissimo "würzte" den Neujahrsempfang mit zwei schwungvollen Liedern.

 

Mitglieder des Pfarrgemeinderats blickten in einer gemeinsamen Rede auf das Jahr 2017 zurück:

 

Liebe Ehrenamtliche,
wir wollen mit Ihnen heute Abend einen Ausflug in einen Kräutergarten machen. Kräuter duften, würzen und tun gut, wenn man sie als Tee trinkt oder ins Essen gibt. Manche Gewürze sind wahre Heilmittel.

Duft, Würze und Heilkraft braucht es auch hin und wieder im Leben einer Pfarrei, besonders wenn es hier und da zwickt und weh tut.

Im vergangenen Jahr hatten wir mit dem Umzug des Pfarrers, mit dem Verlust der 10-Uhr-Messe und der Reduzierung der Bürostunden schmerzhafte Einschnitte zu verkraften.  Nicht immer war der Umgang miteinander konfliktfrei.

Manchen von uns hat das schlaflose Nächte beschert, andere hatten Schweißausbrüche, wieder anderen liegt das schwer im Magen oder es lässt die Galle überlaufen.
Nicht verzagen! In der Natur ist für alles ein Kraut gewachsen: Lavendel und Vanille beruhigen die Nerven und hellen die Stimmung auf. Chili, Pfeffer, Zimt, Muskatnuss und Kümmel regen die Verdauung an. Ingwer hilft gegen kalte Füße und Salbei gegen Hitzewallungen.

Ein echter Alleskönner unter den Kräutern ist die Petersilie. Sie unterstützt den Stoffwechsel und in allen Speisen liebt man ihr frisches Aroma. - Viele von Ihnen bekleiden gleich mehrere Ehrenämter in unserer Pfarrei.  In diesem Fall gilt für Sie die schöne Nürnberger Redensart „Der (oder die) is Peterle auf alle Suppn!“, und zwar im allerbesten Sinn des Wortes: denn was wär eine Suppe ohne Peterle? - Nix!!!

Im Rückblick dürfen wir uns freuen über viele schöne und kräftige Pflänzchen, die in unserem pfarrlichen Kräutergarten gewachsen sind. Bewährtes ist weiter gewachsen, Neues ist dazu gekommen.

Unser Kirchendach ist wieder dicht, für  die Entwässerung ist eine solide Lösung gefunden. Die Fassade strahlt in neuem Glanz. - Nach einer krankheitsbedingten Pause trifft sich der Seniorenkreis wieder regelmäßig. - Unsere Pfarrei war Gastgeberin und Mitveranstalterin für eine Denkwerkstatt zur interkulturellen Kompetenz.

Eine Gruppe von Ehrenamtlichen hat sich gebildet, die am Donnerstagabend regelmäßig zu einer Wort-Gottes-Feier einlädt. - Wir haben uns beteiligt an der ökumenischen Sternwallfahrt am Pfingstsonntag und an anderen gemeinschaftsstiftenden Begegnungen im Jahr des Reformationsgedenkens. - Seit September wohnt Pfarrerin Eva Kaplick mit ihrer Familie im Eibacher Pfarrhaus. - Erstmals gab es eine ökumenische Gräbersegnung auf dem Eibacher Friedhof.

In 2017 gab es erstmals ZWEI Familienwochenenden: eines für die „jungen Hupfer“ und eines für die „alten Hasen“.  -   Das Team der „50 plus Aktiven“ lädt Menschen zu Wanderungen und anderen Unternehmungen ein, deren Kinder aus dem Haus sind.  - Die KJG freut sich über guten Zuspruch bei ihren neuen Angeboten für Kinder und Jugendliche. - Unsere Sternsinger haben mit über 17.000 € Spenden einen neuen Rekord „ersungen“.

Das alles lässt uns zu einem wahrhaft noblen Gewürzkraut greifen, dem Lorbeer. Im alten Rom wurden Feldherren und Poeten für ihre Verdienste mit einem Lorbeerkranz geehrt. Am liebsten würden wir jedem von Ihnen einen Lorbeerkranz aufsetzen!

Sie haben sich um unsere Pfarrei verdient gemacht. Sie haben Würze ins Gemeindeleben gebracht. Ihr Beitrag ist unverzichtbar in dem großen Ganzen.  Manchmal steht ein Koch, eine Köchin am Herd und stellt beim Abschmecken fest: „Da fehlt noch etwas…“ - ohne Sie würde uns wirklich etwas fehlen!

Voll Dankbarkeit stellen wir fest: Die Bandbreite an Talenten und Begabungen in St. Walburga ist groß - da gibt’s alles zwischen Chili und Vanilli! Und alles wird zu seiner Zeit gebraucht.  Für die meisten Gerichte - auch für das, was in unserer Pfarrei „angerichtet“ werden soll, braucht man nicht nur ein einziges Gewürz, sondern mehrere. Das Zusammenwirken ist wichtig und will fein abgestimmt sein, damit nichts unangenehm vorschmeckt.

Also bleiben Sie weiterhin so wunderbar kreativ und aktiv. Seien Sie das „natürliche Aroma“ und bringen sich weiterhin mit einer kräftigen Prise Persönlichkeit in der Gemeinde ein.

Bitte nehmen Sie sich später als kleines Dankeschön ein Gewürz mit nach Hause und geben Sie Ihrem guten Essen ein „Körnchen St. Walburga“ dazu…

Aber vorher heißt es: Abendbrot – das Buffet ist eröffnet!

Guten Appetit und einen schönen Abend! 

 

Das köstliche kalte Büffet, dass die Mitglieder des PGR mit ihren Familienangehörigen angerichtet hatten, lud ein zum Zugreifen - und gute Gespräche taten ein Übriges, dass die Gäste sich wohl fühlten und lange blieben. - Dann auf ein "gut gewürztes" Jahr 2018!

 

 


Von: Irene Keil / PGR