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27. Januar 2018

"Katharina, Barbara UND Johannes!"

Ökumenischer Gottesdienst zum Auftakt des Jubiläumsjahres

Fotos: Keil

"Die Eibacher Johanneskirche feiert in diesem Jahr ihr 675. Weihejubiläum. Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde möchte dieses Jubiläum in ökumenischer Verbundenheit begehen, denn mehr als 180 Jahre hieß die Kirche St. Barbara und Katharina und war katholisch...." - so die liebenswürdige Einladung zum ökumenischen Gottesdienst, der den Auftakt des Jubiläumsjahres bildete.

 

Pfarrer Benjamin Schimmel nannte in seinen Begrüßungsworten die Johanneskirche dediziert einen "ökumenischen Ort", der von gemeinsamer und getrennter Geschichte erzähle.

 

Zwei Frauen nahmen die Fresken und anderen Bildwerke der Kirche genau unter die Lupe: Ja, da sei viel "Johannes" zu sehen, jedoch der Schlussstein des Chorgewölbes zeige die heiligen Märtyrerinnen Barbara und Katharina - ein Hinweis auf das ursprüngliche Patrozinium der Kirche, das in reformatorischer Zeit auf Johannes den Täufer übertragen wurde.

 

Lebendig wurden die gewesenen Kirchenpatroninnen und der aktuelle Namensgeber in einem "Trialog": da kamen Katharina mit dem zerbrochenen Rad (das Symbol ihres Martyriums), Barbara mit dem Kelch und Johannes miteinander ins Gespäch: "Wer hat in dieser Kirche den 'Hut' auf"? - "Und wer hat für den Glauben an den Gott den Kopf hingehalten?"

 

Gemeindereferentin Maria Asbach - die Ökumenebeauftragte unseres Pastoralraums - griff in ihrer Predigt die große Frage des Täufers auf, die er aus der Gefängnishaft heraus Jesus stellte: "Bist du es, der da kommen soll, oder müssen wir auf einen anderen warten?" Das von Jesus gewirkte Heil sei die Antwort für Johannes gewesen: "Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, und Tote werden auferweckt, und Armen wird das Evangelium verkündigt." Jede/r der drei Kirchenpatron*innen habe auf seine/ihre Art den rettenden Gott bezeugt.

 

In Gebet und Fürbitten wussten sich Anwesenden verbunden "in Christus, zu einem Leib", so Pfarrer Schimmel in seinem Schlusswort. - In einer Gemeindebegegnung fand der Gottesdienst seine Fortsetzung.   


Von: Irene Keil