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K i r c h e n z e i t u n g 
2. Mai 2010 
 
für das Bistum Eichstätt  Nr. 18 
"Wie schön, dass du geboren bist, St. Walburga!"


Mit einem großen Transparent zogen die Kinder und ihre Begleiterinnen zur Abtei St. Walburg



Viele Fragen über das Leben im Kloster hatten sie an Schwester M. Anna Jungbauer (Abb. l.)

Kinder aus Nürnberg-Eibach unternahmen eine Wallfahrt an das Grab ihrer Pfarrpatronin in Eichstätt

 

Eichstätt (wei/gg)  Immer näher kamen die Stimmen und Schritte der jungen Wallfahrer, dann erreichten sie ihr Ziel: im Innenhof von St. Walburg marschierten 24 Mädchen und Buben ein – Teilnehmer der Kinderwallfahrt der Pfarrei St. Walburga aus Nürnberg-Eibach unter dem Motto: „Wie schön, dass du geboren bist!“. Anlass des fröhlichen Pilgerzuges war der 1300. Geburtstag der Pfarrpatronin St. Walburga.


In vier verschiedene Altersgruppen eingeteilt, passierten die Kinder auf ihrem Weg insgesamt 15 Stationen. Dabei las eine der acht Betreuerinnen zunächst jeweils einen Kurztext zum Leben der heiligen Walburga vor, woraufhin die Kinder dann eine Verbindung zu ihrem eigenen Leben knüpften. Sie trugen Bitten vor, dankten, beteten und endeten mit der Anrufung: „Heilige Walburga, bitte für uns!“


Begonnen hatte die Wallfahrt unter der Leitung von Gemeindereferentin Irene Keil morgens am Eibacher Bahnhof, wo der Reisesegen erteilt und einheitliche Kopfbedeckungen verteilt wurden. In Eichstätt angekommen, bestiegen die Kinder zunächst den Frauenberg und banden ein Kreuz aus Ästen. Bei ihrer Rast lernten sie den Mesner und Bildhauer Wieland Graf kennen, der ihnen die von ihm gefertigten Figuren von Willibald und Walburga erläuterte.  Nach weiteren Stationen kamen die 32 Wallfahrer an ihrem Ziel in St. Walburg an. Nach einem Imbiss bereiteten die Kinder mit ihren Betreuerinnen Fragen vor, die sie später im Gespräch mit einer Ordensfrau stellen wollten. Auch die Wallfahrtskerze verzierten sie mit ihren Namen. Danach fand eine Andacht an der Gruft der heiligen Walburga statt. Die Kinder begingen sie mit Diakon Peter Dinter, der aus ihrem Heimatort dazugekommen war.


Dann trafen sie Schwester M. Anna Jungbauer, die sich den vielen Fragen der jungen Pilger stellte: Praktische Dinge über das Klosterleben, den Tagesablauf, Ferien, die Arbeit im Kloster, wie auch persönliche Fragen zum Eintritt, zur Berufung und über die ersten Tage im Orden wollten die Kinder beantwortet haben. Oft kamen dabei nicht nur die Betreuerinnen, sondern auch Schwester M. Anna zum Schmunzeln, etwa bei der Erkundigung nach Haustieren und Geburtstagsfeiern. Doch auch ganz tiefsinnige Fragen („Was ist daran so schön, wenn man Klosterfrau oder Klostermann ist?“) wusste die strahlende Schwester Anna kindgerecht zu beantworten.

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