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Gründung der Pfarrei Bugendana:
den Boom pastoral begleiten





 

Die Entstehung der Pfarrei Bugendana geht auf Wunsch und Plan des ermordeten Erzbischofs Joachim Ruhuna zurück. Sein Nachfolger, Erzbischof Ntamwana, betrachtet die Region Bugendana ebenso als zukünftigen Anziehungspunkt für die Entwicklung im pastoralen, wirtschaftlichen und politischen Bereich. Deswegen hat er sich für die Gründung der Pfarrei in der Region eingesetzt, um den Boom in der Region pastoral zu begleiten.

 

Die Kommune Bugendana ist die dichtest bevölkerte von allen Kommunen im ganzen Land. Seit 1980 gilt sie als Muster-Kommune. Die jetzige Regierung plant, dort einen Flughafen sowie eine asphaltierte Straße zu bauen. So wird sich eine Stadt entwickeln. Die neue Pfarrei "St. Willibald und Walburga", so vermutet man, wird über 40.000 Katholiken haben. Ein Pfarrer wurde bereits im Juli 2011 ernannt: es ist Raphael Ntahomvukiye, der von 1998 bis 2003 in Eichstätt Theologie studierte.

 

In Bugendana soll ein Pastoral- und Sozialzentrum entstehen, das sieben Einrichtungen umfasst: Kirche, Pfarrhaus, Schwesternhaus, Gesundheitszentrum, Primar- und Sekundarschule sowie eine landwirtschaftlich-technische Schule. Die bestehende kleine Kirche wird renoviert und in das neue Zentrum einbezogen.

 

"Das Pastoralzentrum Bugendana ist eine seelsorgerliche, soziale und wirtschaftliche Notwendigkeit", resümiert der Generalvikar des Erzbistums Gitega, Monsignore Jean Marie Harushimana, als er im September 2011 bei der Herbstvollversammlung des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Eichstätt das Projekt vorstellt.

 

Die Grundsteinlegung für das ehrgeizige Projekt, zu dessen Finanzierung auch die großen kirchlichen Hilfswerke Misereor, Missio und das Kindermissionswerk/Die Sternsinger angetreten sind, ist an Pfingsten 2012 erfolgt. 5000 Gläubige haben teilgenommen, auch hochrangige Politiker sowie eine Delegation des Bistums Eichstätt waren anwesend.

 

Rund ein Jahr nach der Grundsteinlegung - Mitte Mai - kann Pfr. Raphael Ntahomvukiye das Pfarrhaus einweihen und beziehen. Am 22. Juni 2013 wird die Pfarrei "St. Willibald und Walburga" kanonisch (d.h. gemäß dem Kirchenrecht) errichtet.  (Bislang gehörte Bugendana als "Rektorat" zur Pfarrei Gitongo.) Im Juli ist dann der Einzug der Schwestern in die Ordenshäuser geplant. Die Schwestern gehören dem Orden des Versöhnungswerkes "Neues Leben für die Versöhnung" an.

 

Ausführlicher Bericht zur Grundsteinlegung:
http://www.bistum-eichstaett.de/weltkirche/partnerschaften/burundi/projekt-bugendana/grundsteinlegung/