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20. November 2008

"Wege der Hoffnung"

Ökumenischer Taizé-Gottesdienst

Zum Taizé-Abendgebet am Buß- und Bettag hatte die ökumenische Vorbereitungsgruppe wieder in die evangelische Johanneskirche eingeladen und damit eine gute Tradition fortgeführt. In diesem Jahr stand die Liturgie unter dem Motto "Wege der Hoffnung - ein Feuer, das in uns brennt". 

 

Das Taizé-Gebet ist ohne den tatkräftigen Einsatz von Chor und Instrumentalisten fast nicht denkbar. Umso erfreulicher war die große Zahl derer, die schon eineinhalb Stunden vorher zur "ökumenischen Chorprobe" unter der Leitung von Frau Maria Plutz gekommen waren. Die Damen Annedore Stein, Maria Weindorf und Anja Slavik unterstützten die Sänger/innen mit Keyboard und Flötenspiel.  

 

Zu den festen Bestandteilen der Liturgie gehören neben den meditativen Gesängen Schriftlesung, Gebet, Schweigen sowie der aktuelle "Brief aus Taizé", den der Prior der Bruderschaft, Frère Alois, aus Anlass des südamerikanischen Jugendtreffens Ende 2007 in Cochabamba verfasst hat; hier ein Auszug:

 

"Wenn wir begreifen, was Gott für uns vollbringt, werden unsere zwischenmenschlichen Beziehungen umgestaltet. Wir werden fähig zu unverfälschter Gemeinschaft mit den anderen, zu einem Austausch von Leben, bei dem wir geben und empfangen.

Das Evangelium lädt uns ein, den ersten Schritt auf den anderen zuzugehen, ohne von vornherein auf Gegenseitigkeit zählen zu können. In manchen Situationen, insbesondere beim Abbruch zwischenmenschlicher Beziehungen, kann die Versöhnung unerreichbar erscheinen.

Denken wir daran, dass die Versöhnung bereits mit der Sehnsucht nach ihr beginnt. Christus nimmt auf sich, was ausweglos zu sein scheint, und wir können ihm anvertrauen, was nach Heilung verlangt. Dies bereitet uns darauf vor, jede Gelegenheit zu ergreifen, auch nur einen ganz kleinen Schritt zur Linderung zu tun.

Die Versöhnung kann unsere Gesellschaften tief greifend verändern. Der Geist des auferstandenen Christus erneuert das Angesicht der Erde. Lassen wir uns von dieser Dynamik der Auferstehung mitnehmen! Lassen wir uns von der Vielschichtigkeit der Probleme nicht entmutigen. Vergessen wir nicht, dass wir zunächst mit Wenig beginnen können." 

 

Mitglieder der beiden Gemeinden - darunter erstmals P. Adam - lasen Fürbitten auf Deutsch und in ihren Muttersprachen: in Polnisch, Serbisch, Spanisch, Französisch und Schwedisch. Die Kollekte zugunsten der "Nürnberger Tafel" erbrachte rund 550,-- €.  

 


Von: Irene Keil