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19. Juni 2018

"Russland hat viele Gesichter":

Familienwochenende stellt das Gastgeberland der WM vor

Wieder einmal war das Diözesanjugendhaus Pfünz fest in Eibacher Hand: 118 Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus der Pfarrei St. Walburga nahmen von 15.-17.6.2018 teil am Familienwochenende unter dem Motto "Russland hat viele Gesichter".

 

Auf vielfältige Weise brachte das Vorbereitungsteam den Familien das Gastgeberland der Fußball-WM nahe. So standen z.B. ein Quiz, Tänze, Filmbeiträge und ein Erfahrungsbericht von Sr. Juliane Lintner MC, die lange Jahre in einer Suppenküche der Caritas Omsk (Sibirien) gearbeitet hat, auf dem Programm.

 

Die Kinder übersetzten ihre Namen in kyrillische Schrift, bastelten Matrioschkas, sammelten Informationen zu Russland, zeichneten mit Straßenkreide eine riesengroße Karte des Landes auf den Vorplatz und vergegenwärtigten sich wichtige Ereignisse aus seiner Geschichte auf einem Zeitstrahl. Ein in Russland gebürtiges Elternpaar ging als "Experten" von Gruppe zu Gruppe: mit einer Tasche voller Bücher, landestypischen Süßigkeiten und einem winzigen Sprachkurs: "Mija sawut Irina!" (zumindest hörte es sich so ähnlich an!).

 

Für große Aufregung sorgte am Samstagmittag ein Feueralarm, in dessen Folge das ganze Haus evakuiert werden musste. Die zu Hilfe geeilten Feuerwehrleute (4 Löschfahrzeuge) konnten zum Glück feststellen, dass nur ein defekter Rauchmelder den Alarm ausgelöst hatte und nicht etwa ein unachtsamer Kursteilnehmer!

 

Am Nachmittag hatten die größeren Kinder mit ihren Eltern Gelegenheit zum Besuch des Collegium Orientale in Eichstätt. Dort leben Theologiestudenten und Priester aus den mit Rom unierten Kirchen Osteuropas, einige auch mit ihren Familien. Spiritual Ivan Kachala zeigte der Gruppe die prächtige, mit Ikonen geschmückte Kapelle und den Speisesaal und erklärte, inwiefern die unierten Ostkirchen eine Brücke bilden zwischen den orthodoxen und der römisch-katholischen Kirche.

 

Die jüngeren Kinder und ihre Eltern bekamen derweil Besuch von einer Umweltpädagogin, die mit ihnen Wiesenkräuter suchte und sie anleitete, aus Kräutern und Blüten eine wohlriechende Seife herzustellen.

 

Der Abend war von Erzählen, Singen, Tanzen, Fußballschauen und Fußballspielen geprägt. Einige Jugendliche legten der großen Runde ein selbstgemachtes Pfünz-Rätsel in kyrillischen Buchstaben vor. Richtige Lösungen wurden - selbstverständlich! - mit russischen Süßigkeiten belohnt!

 

Zur Eucharistiefeier am Sonntagvormittag kam Pfr. i.R. Josef Eckl aus Eichstätt herüber. Die Gleichnisse vom Sämann und vom Senfkorn bildeten den "roten Faden" für den Gottesdienst. Die kleineren Kinder spielten die Gleichnisse, größere formulierten Fürbitten und stellten in Szenen dar, was alles wachsen kann: Pflanzen - Tiere - Menschen - Aufgaben - Gemeinschaft - Versöhnung - Gott in unserer Mitte!    

 

Hochzufrieden mit dem gleichermaßen spannenden wie entspannenden Wochenende fuhren die  Teilnehmer*innen und Organisator*innen am Sonntagmittag wieder nach Hause. Nur einem kleinen Jungen fehlte offensichtlich noch etwas zu seinem Glück; er fragte: "Und wann kommt HEUTE die Feuerwehr?"

 

 


Von: Irene Keil