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19. März 2012

Frühlingserwachen draußen und drinnen

Gelungene Auftakt-Veranstaltung zum "Netzwerk St. Walburga"

Fotos: Peter Dinter, Patrizia Arrigo-Daumenlang

Es ist ihnen hoch anzurechnen: 28 Personen (allesamt Vertreter/innen von Gruppen und Teams unserer Pfarrei) verzichteten am Samstag, 17. April, auf den Frühlingsspaziergang oder den Liegestuhl in der Sonne und kamen stattdessen in den kleinen Pfarrsaal zur Auftakt-Veranstaltung für das "Netzwerk St. Walburga". 

 

Beim Klausurtag des PGR im letzten November wurde die bessere Vernetzung der bestehenden Gruppen und Teams als Thema Nr. 1 erkannt. Drei Rätinnen - Brigitta Freckmann, Patrizia Arrigo-Daumenlang und Claudia Dinkel - nahmen sich dieses Anliegens an und entwickelten sowohl die Idee des "Netzwerks" als auch den Ablauf für die Auftakt-Veranstaltung. 

 

In Vertretung von Frau Freckmann übernahm Gemeindereferentin Irene Keil die Moderation und brachte den Anwesenden das "Netzwerk" werbend nahe: "Bei vielen Gelegenheiten freuen wir uns an den zahlreichen Gruppen und Initiativen in unserer Pfarrei. Der PGR möchte deren Arbeit bestmöglich unterstützen. Nun hätten wir für eine Bestandsaufnahme ja einfach Fragebögen verschicken können, sie einsammeln und auswerten. – Verlockender schien uns eine andere Idee: Altbewährtes mit etwas Neuem - oder besser: Altbewährte neu - zu verknüpfen: Sie, die bewährten "Werker" und "Werkerinnen" einzuladen zu einer Verantwortlichenrunde namens "Netzwerk St. Walburga"!

 

So ein Zusammenwirken hat aus unserer Sicht viele Vorteile:

  • Wir lernen Sie kennen – und Sie einander auch, das ist wichtig, weil zu den Altgedienten immer wieder Neue dazukommen!
  • Wir erfahren von Ihnen, aber auch Sie erfahren voneinander, was die einzelnen in ihren Gruppen tun und wie es ihnen damit geht; was gut gelingt und Freude macht, aber auch, womit sie sich herumplagen.
  • Wir können Sie besser unterstützen, aber auch Sie können sich gegenseitig unterstützen: mit gutem Rat, mit einer Idee, vielleicht auch durch konkrete Zusammenarbeit. 
  • Wir können Sie und Ihre Gruppe besser und alle Gruppen gleich gut informieren über aktuelle Anliegen und Vorhaben. Wir können Sie alle "in einem Rutsch" nach Ihrer Einschätzungen oder Meinung fragen – und Sie wiederum können Ihre Anliegen und Wünsche loswerden – und wir können uns v.a. austauschen!
  • Wir können uns freuen aneinander: über die Vielfalt der Talente und darüber, dass jede/r wieder andere Leute ansprechen kann - und wir können auch Schweres miteinander tragen: wenn etwas misslungen ist, wenn etwas nicht mehr weitergeführt werden kann.
  • Wir können unseren Blick weiten über unsere Gruppen hinaus hin auf "unsere" Pfarrgemeinde; wir können uns neu schätzen als solche, die am "Gemeindenetz St. Walburga" knüpfen – und so ein Netz, an dem wir alle mit anpacken, kann viel und Viele tragen!"

 

Die anfängliche Skepsis mancher verflog, als es konkret an die Bestandsaufnahme ging. Zunächst wurde auf der Ebene der Gruppe/des Teams überlegt: Für welche Zielgruppe sind wir da? Wie oft treffen wir uns? Was machen wir / bieten wir an? - Spätestens bei der Vorstellung der rund 35 Teams wurde den Einzelnen klar, welch großes Spektrum an Veranstaltungen die Aktiven der Pfarrei anbieten. Die Zuordnung zu fünf Zielgruppen (Kinder - Jugendliche - Erwachsene - Senioren - Alle) ermöglichte festzustellen, welcher Bereich gut abgedeckt ist bzw. in welchem es Defizite gibt. In einer zweiten Runde erzählten die Gruppen-Vertreter/innen von ihren Sorgen und Problemen bzw. benannten konkret ihre Wünsche nach Unterstützung.

 

Eine Übersicht über die zwölf wichtigsten Termine für das Jahr 2012 sowie eine Checkliste zur Veranstaltungsplanung wurden den Gruppenvertreter/innen ans Herz gelegt. - Nach einer Kaffee-, Kuchen- und Ratschpause folgte schließlich der Schritt hin zur Ebene der Gemeinde. Die Anwesenden fanden sich an Plakaten zusammen, die überschrieben waren mit der Frage: "Unsere Pfarrgemeinde - ewas braucht sie? Was liegt uns am Herzen?" Engagiert waren die Gruppen bei der Arbeit, notierten ihre Einschätzung zu vier Punkten - Kummer, Freude, Wünsche und Ideen - und trugen sie anschließend den Versammelten vor. - Einiges davon wird dem PGR zur Weiterbearbeitung übergeben, anderes wird aufgenommen bei der alsbald beschlossenen 2. Netzwerk-Veranstaltung am 29. September 2012.

 

Die Resümees der Teilnehmer/innen spiegeln die Bewegung wider, die bei den Einzelnen und in der gesamten Runde spürbar war: Ich fühle mich bereichert - bin erstaunt, weiter so... - bin froh, konnte mir manches von der Seele reden - hat mir gut gefallen - bin froh, dabei zu sein - bin froh, dass viele junge Leute da sind - ich habe Hoffnung geschöpft - bin sehr zufrieden über Beteiligung - wir sind gut! - toll, so viel Engagement - ich habe neue Erkenntnisse über Gruppen gewonnen - wir bieten eine gute Basis für alt und jung - ich war überrascht über so viele tolle Ideen - Zusammenarbeit mit anderen Gruppen kann entstehen - endlich kenne ich Gesichter zu den Namen! - so viele Gruppen, hab ich vorher nicht gewusst! - gut, dass dieses Treffen stattfindet - Netz weiterknüpfen: neue Ideen, Türen und Möglichkeiten tun sich auf - gute Atmosphäre - erleichtert, das der zeitliche Rahmen gepasst hat -  ich wurde richtig mitgerissen - die Aufmerksamkeit füreinander ist toll - bitte in der Form weiterarbeiten! - Netzwerkidee ist gut, bringt viel! Weiterentwickeln! - anfangs sehr skeptisch, aber dann effektiv und kreativ - ich hoffe auf ein weiteres Treffen! - gelungen: Überblick über alles in St. Walburga - Wunsch: über das Netzwerk hinaus gemeinsame Aktionen mit Johanneskirche.


Von: Irene Keil