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15. Dezember 2014

"Licht ins Dunkel bringen"

Adventswanderung für Familien aus der Seelsorgeeinheit

Fotos: Christmeier

Drei lauflustige und wetterfeste Familien aus St. Walburga fanden sich am 3. Adventsonntag vor der Kirche ein, die Kinder ausgerüstet mit Laterne, Stirnlampe, Taschenlampe und sogar einem Laserschwert! Bei einer kleinen Statio zu Beginn der Wanderung las Gemeindereferentin Irene Keil ein kleines Licht-Gedicht vor und entzündete die erste Kerze in ihrer Laterne.

 

Die Eibacher Hauptstraße war noch "voll hell"  - kein Wunder: die Weihnachtsbeleuchtung strahlte mit den vielen Autoscheinwerfern, Straßenlaternen und den Reklameleuchten von den Restaurants um die Wette. Aber nach und nach wurde es immer dunkler. Auf einem kleinen Spielplatz in der Nähe der Beslerstraße machte die kleine Gruppe Halt zur 2. Statio. Nach der Geschichte vom Flämmchen wurde die zweite Kerze in der Laterne entzündet.

 

Stockfinster war es schließlich im Faberpark - so finster, dass man unversehens in Pfützen tappte, über Baumwurzeln stolperte und sich gar nicht mehr so sicher war, was den richtigen Weg betraf.... an der 3. Statio hörten Kinder und Erwachsene vom Evangelisten Johannes, der über Jesus gesagt hatte: "Das Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt". Dann wurde die dritte Kerze entzündet.

 

Mitten im Faberpark - eigentlich sogar mitten im FaberWEIHER, denn der Treffpunkt lag in dem alten Gemäuer an der Brücke! - warteten schon die Familien aus St.  Albertus Magnus, Stein, und die beiden Adventswanderer aus Maria am Hauch. GemAss Maria Asbach aus Stein erklärte, was es mit dem "Friedenslicht aus Betlehem" auf sich hatte, und GemAss Michael Leupolz aus Röthenbach verteilte an die Kinder kleine Kerzen, die am Betlehem-Licht entzündet wurden. Nach dem Schlussgebet und der Segensbitte kamen dann die Plätzchendosen und Thermoskannen zum Einsatz.

 

Mit der Adventswanderung der Seelsorgeeinheit wurde ein alter Brauch wiederbelebt, der vor einigen Jahren durch das "Herauswachsen" einer zahlenmäßig starken Familien-"Generation" eingeschlafen ist. Lebhafte Gespräche, frische Luft, adventliche Anregungen und das Treffen mit den anderen Familien aus dem Pfarrverband - das "Wiederbeleben" hat sich gelohnt!


Von: Irene Keil