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26. Februar 2011

"Walburgisöl" - literarisch aufbereitet

"BUCHstäblich FAIRliebt" am Namenstag der Hl. Walburga

Am Namenstag der Hl. Walburga - am Freitag, 25. Februar - luden die Katholische Öffentliche Bücherei und der Eine-Welt-Laden zum zweiten Mal ein zu "BUCHstäblich FAIRliebt". - Auch wenn der "Frankenfasching" eine gewisse Konkurrenz darstellte, konnte Brigitta Freckmann im Namen der beiden Teams 22 Personen im liebevoll dekorierten kleinen Pfarrsaal begrüßen. Der Abend mit Köstlichkeiten aus fairem Handel bot Gelegenheit, das Walburga-Jubiläumsjahr mit Fotos Revue passieren zu lassen und sich über den Regionalkrimi "Walburgisöl" an den Schauplatz zu begeben, den viele Menschen aus unserer Pfarrgemeinde im vergangenen Jahr besucht hätten. 

 

Zunächst jedoch präsentierten Angela Strack und Patrizia Arrigo-Daumenlang vom Eine-Welt-Laden die Speisen und Getränke des heutigen Abends, die im weitesten Sinn auch zum Setting des Krimis passten: Da gab es z.B. einen Münsterschwarzacher Klostertee - genauer: den Sieben-Zeiten-Tee. Die darin enthaltenen aus sieben Heilkräuter gingen - als "Riechprobe" in Gläsern gereicht - durch die Reihen der Besucher/innen. Als unwerfend köstlich erwies sich das Inka-Brot mit Amaranth (als Backmischung im Eine-Welt-Laden erhältlich), das die Gäste - nein, nicht in Walburgisöl! - sondern in warmes Olivenöl (von El Puente, produziert von einer kleinen Kooperative in Chile) eintunken konnten. Auch Rotwein, Weißwein, Rosé und Grissini wurden angeboten. 

 

Solchermaßen versorgt, konnten die Besucher/innen sich der schönen Literatur zuwenden. Brigitta Freckmann stellte in einigen Sätzen den Eichstätter Autor Richard Auer und seinen Haupthelden, den Kriminalkommissar Mike Morgenstern, vor. Als der Seniorchef eines Ingolstädter Möbelhauses erschossen auf seinem Hochsitz im Wald bei Eichstätt vorgefunden wird, übernimmt Morgenstern die Ermittlungen. War der Tote einem Wilderer im Weg? Oder seinem ältesten Sohn, der das finanziell vor dem Ruin stehende Möbelhaus gerne veräußert hätte? Der Protestant Morgenstern muss sich auf unbekanntes Gelände begeben, als ihn die Ermittlungen in die Gruft der Hl . Walburga und in die Abtei St. Walburg führen - dieses amüsante Kapitel las Frau Freckmann den Zuhörer/innen vor, die schmunzeln mussten angesichts so mancher "typisch katholischer" Fakten (Herz-Jesu-Freitag), die den eher kirchendistanzierten Kommissar sehr befremden. Am Schluss dieses Kapitels erhält Morgenstern auch noch ein Fläschchen Walburgisöl von der Äbtissin Apollonia geschenkt, das er etwas ratlos in der Hausapotheke verstaut.

 

Natürlich blieb die Lösung des Falls ungelesen: für alle, die wissen möchten, wer der Täter ist, liegt "Walburgisöl" in der Bücherei zum Ausleihen bereit! - Frau Freckmann erwähnte noch abschließend, dass Richard Auers Krimi auf einer wahren Begebenheit fußt: kurz vor Ende des 2. Weltkriegs wurden drei junge Menschen gehängt - als abschreckendes Beispiel für alle, die den Einzug der Amerikaner herbeiwünschten. - Im Anschluss an die Lesung stellte sich heraus, dass eine in Eichstätt aufgewachsene Besucherin - Frau Therese Schoener - diese Ereignisse als junges Mädchen miterlebt hat. Selbstveständlich durfte sie das Buch als erste Entleiherin mit nach Hause nehmen! (Für alle anderen hatte Büchereileiterin Beate Klingert einen großen Büchertisch mit Regionalkrimis zusammen gestellt und deren Schauplätze umsichtig auf einer Deutschlandkarte vermerkt.)

 

In einer bunten Bilderschau erinnerte Gemeindereferentin Irene Keil die Anwesenden an die einzelnen Etappen des Walburga-Jubiläumsjahres: "Vorgeschmack" (der Walburga-Bildteppich der Kinder) - "Auftakt" (die Gottesdienste und Veranstaltungen zur Eröffnung) - "Frühlingserwachen" (die Kinderwallfahrt nach Eichstätt) - "Hochsommer" (Pfarrfest, Preisausschreiben und kleinere Ausflüge) - "Goldener Oktober" (Ökumenische Gemeindefahrt nach Eichstätt und Heidenheim) - "Dauerbrenner" (Jakobsweg von Eibach nach Eichstätt) und "Spätlese" (Klosterwochenende, Pilgernachtreffen und Krankentag). Ein weiteres Kapitel wird am Sonntag mit der Weihe der Walburga-Statue für den Kindergarten hinzuzufügen sein!

 

Danke den beiden Teams für diesen gelungenen Abend!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Von: Irene Keil